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Wo sehen Sie sich in 5 Jahren? - der Klassiker beim Bewerbungsgespräch

Veröffentlicht am 16.10.2019 von Henrik Jasek
Wo sehen Sie sich in 5 Jahren? - der Klassiker beim Bewerbungsgespräch
Die erste Hürde ist geschafft, Sie haben eine Einladung zum Bewerbungsgespräch erhalten! Jetzt gilt es, sich gut vorzubereiten. Das können Sie am besten tun, indem Sie sich mit den typischen Fragen für ein Jobinterview befassen. Denn eins ist sicher: Auch beim Bewerbungsgespräch wird nicht jedes Mal das Rad neu erfunden. Erfahrene Personaler setzen auf altbewährte Inhalte. Und das aus gutem Grund.
Warum die Frage: Wo sehen Sie sich in 5 Jahren?

Viele Bewerber haben regelrechte Panik vor Fragen, die nur auf eins abzielen: Den Kandidaten unter Druck setzen, um seine Stressresistenz zu testen. Keine Angst, diese Art der Fragestellung ist weniger häufig, als angenommen. Auch die klassische Frage "Wo sehen Sie sich in 5 Jahren?" gehört nicht in diese Kategorie. Dem Personaler geht es beim Abfragen nach Zukunftsperspektiven vor allem um eins - um die Motivation des Bewerbers. Grundsätzliche Überlegungen zum Entwicklungspotenzial zeigen dem Fragesteller, dass Sie sich Gedanken gemacht haben. Und wer sich Gedanken um die Zukunft macht, der verfolgt meist konkrete Ziele. Für den ausgeschriebenen Job bedeutet das eine aktivere und motiviertere Mitarbeit.

Bleiben Sie authentisch!

Das gilt auch für die Frage nach längerfristigen Karrierezielen. Gerade hier ist es wichtig, sich schon vor dem Bewerbungsgespräch ausführlich Gedanken zu machen. Wohin soll es gehen? Was kann ich, wo sehe ich Entwicklungspotenzial in der ausgeschriebenen Stelle? Authentizität ist das Stichwort für gute Antworten im Jobinterview. Kein Personaler erwartet von Ihnen höchstmögliche Ziele zu äussern. Bleiben Sie bei Ihren Vorstellungen, bei dem, was zu Ihnen passt. Denn wer flunkert, um zu beeindrucken, wird meist schnell entlarvt.

Informieren Sie sich über das Unternehmen

Eine inhaltliche Vorbereitung vor dem Bewerbungsgespräch ist ein Muss. Identifikation mit dem Unternehmen gehört zu den grössten Pluspunkten im Arbeitsprozess. Zeigen Sie Ihr Interesse durch geschickt eingeflochtene Gesprächspassagen über die Firma. Nur wer Geschichte, Produkte und Firmenphilosophie kennt, wird bei der Frage nach beruflicher Perspektive angemessen antworten.

Sprechen Sie nur über berufliche Ziele

Auch wenn das Private eine grosse Rolle im Leben spielt: Verfallen Sie nicht der Annahme, sich mit Details aus Ihrem Privatleben sympathischer zu machen. Zur Frage nach beruflicher Perspektive gehören ausschliesslich berufsbezogene Antworten. Die Familiengründung und der Kinderwunsch sind Bereiche, die in keinem Bewerbungsgespräch etwas verloren haben. Gerade weil diese klassische Fragestellung auch auf die Bereitschaft zur langfristigen Anstellung abzielt. Wenn Privates, dann warten Sie am besten, bis Sie danach gefragt werden. Alles andere ist unprofessionell und kann als Negativpunkt gewertet werden.

Mit diesen Tipps zur Vorbereitung auf klassische Fragen im Bewerbungsgespräch sind Sie gut gerüstet für Ihr nächstes Jobinterview. Noch eins: Achten Sie auf die Verwendung positiver Formulierungen. "Das kann ich mir gut vorstellen" hat einen ganz anderen Klang als "Das könnte ich mir eventuell vorstellen".