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Weiterbildung: unnötig oder unverzichtbar?

Veröffentlicht am 25.02.2020 von Fredy Pillinger
Lebenlanges Lernen
Für den einen eine Freude, für den anderen ein Graus: Weiterbildung ist ein kontrovers diskutiertes Thema. Doch Arbeitgeber und Arbeitnehmer, die sich bereits weitergebildet haben, geben oft ein eindeutiges Statement ab: Wer das Sprichwort vom lebenslangen Lernen wörtlich nimmt, tut nicht nur etwas für seine beruflichen Kompetenzen, sondern auch für seine persönliche Weiterentwicklung.
 
Das Unternehmen als Weiterbildungsort
Nicht immer muss für eine Weiterbildung ein Seminarveranstalter oder ähnliches aufgesucht werden. Nicht selten befinden sich die besten Weiterbildungsmöglichkeiten direkt im Unternehmen selbst. Der Kollege, der seinen Beruf schon viele Jahre ausübt, hat in der Regel eine ganze Reihe von Tipps, Tricks und Tools parat, die er nur allzu gerne weitergibt. Er fühlt sich dadurch wertgeschätzt und der Neuling am Arbeitsplatz kann von diesem Erfahrungsschatz nur profitieren. Das Betriebsklima und der Zusammenhalt unter den Kollegen wird dadurch ebenfalls nachhaltig gefördert. Das dürfte selbstverständlich auch den Arbeitgeber freuen. Weiterbildung kann auch jeder Arbeitnehmer selbst in die Hand nehmen, indem er sich für alternative Arbeitstechniken und Innovationen interessiert und diese ausprobiert. Oft sind diese in Fachzeitschriften und Fachbüchern bereits beschrieben, die im Unternehmen vorhanden sind. Es lohnt sich immer, daran Interesse zu haben!

Außerhalb des Arbeitsplatzes ebenfalls viele Angebote
Weiterbildung ist heute ein echter Markt geworden. Hier tummeln sich professionelle Anbieter, die eine Vielfalt von Seminaren und Workshops für Profis oder Neueinsteiger zu bieten haben. Die Themen sind breitgefächert und sollten bei der Auswahl von Ihnen natürlich an Ihren persönlichen Nutzen und den Nutzen für Ihr Unternehmen angepasst werden. Auch ein berufsbegleitendes Studium ist eine Möglichkeit, mehr Kompetenz zu erlangen, die sich in einer verantwortungsvollen Position oder mehr Einkommen nach der Weiterbildung bezahlt machen kann. Branchenkontakte sind ebenfalls wichtig. Auf Messen und in Vorträgen lernen Sie nicht nur eine Palette Wissenswertes für Ihre Arbeit, sondern auch andere Unternehmen und Profis kennen. Auch das lohnt sich!

Den Arbeitgeber mit ins Boot holen
Absprachen mit dem Arbeitgeber sind bei einer geplanten Weiterbildung das A und O. Sind Sie am Arbeitsplatz verhindert, kann er dies rechtzeitig einplanen. Zudem können mit ihm auch die Themen besprochen werden, die er für die Weiterbildung als besonders interessant und wertvoll bewertet. Eventuell übernimmt er dann sogar die Kosten. Einige Arbeitgeber schätzen die Eigeninitiative ihrer Mitarbeiter auch besonders und beteiligen sich effizient daran: Sie unterstützen die Weiterbildungsbereitschaft ihrer Angestellten, indem sie zum Beispiel ein Mentoring in den unternehmerischen Alltag integrieren, durch innerbetriebliche Schulungsangebote überzeugen oder sogar Weiterbildungstage anbieten, von denen Arbeitgeber und Arbeitnehmer profitieren. Das alles fördert das Arbeitsklima: Alle ziehen gemeinsam an einem Strang und verbessern ihr Know-how rund um den Arbeitsplatz. Übrigens: Weiterbildungen machen sich selbstverständlich auch gut in Ihrer Vita, falls Sie planen sollten, sich zu bewerben!