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Das Problem mit dem inneren Schweinehund lösen

Veröffentlicht am 02.12.2020 von Henrik Jasek
Schweinehund überwinden
Sie wollten am Wochenende eine Menge erledigen, was Sie in der Arbeitswoche nicht schaffen, und die Bilanz ist null? Dann könnte es gut sein, dass der innere Schweinehund wieder zugeschlagen hat. Ein paar Tipps gegen das bequeme Tier bietet Ihnen dieser kompakte Überblick.
Beim einen klappt es nicht mit dem Sport. Beim anderen nicht mit dem Abnehmen. Beim Dritten nicht mit der gesunden Ernährung. Und beim Vierten nicht mit der Ordnung. Daran erkennen Sie es schon: Der Schweinehund ist ein vielseitiges und überaus wandlungsfähiges Wesen. Und er ist intelligent. Er ist immer dann da, wenn Sie etwas Unangenehmes tun sollen. Und er hat eine Menge Alternativen parat, die deutlich erfreulicher sein würden. Beispielsweise der Barbesuch mit den Freunden. Die Kuchenschlacht mit den Mädels. Und das entspannte Bad mit Teelichtern, Schokolade und Buch. Was kann man tun, damit man nicht jedes Mal die charmante Option wählt und der Schweinehund gewinnen kann? Im folgenden gibt es für Sie eine ganze Reihe von wirklich nützlichen und erprobten Tipps.
 
1. Motivation
Das Ziel, wegen dem Sie sich mit Ihrem inneren Schweinehund anlegen, sollte sich lohnen. Sonst werden Sie von Ihrem Plan abspringen und wieder in der Sofaecke kuscheln.
 
2. Ziel
Was soll konkret umgesetzt werden? Sport. Welcher Sport? Aerobic. Zu welchem Zweck? Abnehmen. Wie viele Kilos? Zehn. Je konkreter Sie werden, desto besser können Sie planen und desto motivierter werden Sie auch sein.
 
3. Plan
Der Plan ist Ihnen eine solide Basis. Und dieser Plan sollte heute starten. Optimal sind feste Termine. So ist es für Sie besser zu vermeiden, dass Sie das Training oder was auch immer ständig verschieben.
 
4. Etappen
Zehn Kilo abnehmen. Das ist ein Projekt, das einige Wochen beanspruchen kann. Für die Motivation ist das ab und zu ein bisschen schwierig. Ideal sind kleine Etappen, für deren Umsetzung Sie sich eine kleine Belohnung gönnen.
 
5. Partner
Holen Sie sich Partner ins Boot. Mit ihnen kann ein Plan in der Regel viel besser umgesetzt werden. Kochen Sie gesund zu zweit. Machen Sie zusammen Sport. Renovieren Sie zu dritt die Bude. Und - was auch immer Sie tun: Machen Sie es mit einem fixen Termin.
 
Ihr Partner hat einen Schweinehund?
Sie kommen von der Dienstreise und der Partner hat die Wohnung vernachlässigt. Ihre Freundin plant abzunehmen und schon am zweiten Tag ist die Chipstüte wieder in Aktion? Es ist wirklich wichtig, jetzt diplomatisch zu sein. Ideal ist es, wenn Sie Ihre Unterstützung anbieten. Zusammen zu starten oder einen Plan zu machen. Alles das kann wertvoll sein. Doch eines sollten Sie nicht tun: Vorwürfe machen. Sie können damit nicht motivieren.
 
Schweinehund oder Depression?
Wer antriebslos ist, sollte überprüfen, ob es sich um eine Phase handelt oder ob dies chronisch ist. Denn es kann auch eine Depression dahinterstecken. Wenn Sie (oder Ihr Partner) also ständig lethargisch sind, lohnt es sich, das beim Hausarzt zu thematisieren. Auch Mobbing im Job oder im Privatleben kann solche Symptome auslösen. Lassen Sie es also abklären. Sicher ist sicher. Wenn alles okay ist, können Sie Ihrem Schweinehund demonstrieren, wer der Chef im Ring ist