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Bore out im Traumjob

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Sie fühlen sich müde, obwohl Sie der Traumjob keineswegs fordert. Dazu kommen Schlafstörungen, Antriebslosigkeit, Magen- und Kopfschmerzen. Vielleicht denken Sie an Burn Out, aber nein, der trifft ja nur die, die überlastet sind. Viele der Betroffenen, die über die genannten Symptome klagen, leiden unter Bore Out. Er entsteht durch ständige Unterforderung und das Gefühl nichts wert zu sein. Lässt sich innerbetrieblich keine Änderung erzielen, sollten Sie von sich aus auf Stellensuche gehen, sich Jobangebote ansehen und mit Ihrem Jobwechsel nicht lange warten.
 

Krank trotz Traumjob

Auf Ihrem früheren Arbeitsplatz war es zu hektisch, mit der Jobsuche und dem Jobwechsel wollten Sie genau das Richtige tun. Sorgfältig hatten Sie die Stelleninserate gelesen,Bewerbung um Bewerbung geschrieben. Bald wurden Sie mit Ihrer Jobsuche fündig. Am neuen Arbeitsplatz schien alles bestens und die Stellensuche geglückt zu sein: geregelte Arbeitszeiten, kein Stress, nette Kollegen. Aber schon während der Einarbeitungszeit traten immer häufiger Phasen auf, in denen Leerlauf war. Langeweile entstand, mit ihr ein schlechtes Gewissen, weil Sie da sassen und nichts zu tun hatten. Dazu kamen Magenschmerzen, die Sie nicht einordnen konnten. Ihr kompletter Gesundheitszustand verschlechterte sich. Was war passiert? Das nicht Ausgefülltsein im vermeintlichenTraumjob rief den Bore Out mit seinen typischen Symptomen hervor.
 

Wenn der Jobwechsel krank macht

Beim Bore Out entsteht zudem mit der Zeit das Gefühl, komplett unnütz zu sein. Viele der Betroffenen können aber nicht offen mit dem Arbeitgeber über die Situation sprechen. Würde man zugeben, dass es nichts zu tun gibt, könnten ein Wegrationalisieren des Arbeitsplatzes und eine daraus resultierende Kündigung die Folge sein. So wird hektische Betriebsamkeit vorgetäuscht, wo in Wirklichkeit keinerlei sinnvolle Arbeit zu leisten ist. Gefördert wird Bore Out auch durch starre Arbeitszeiten. Bestraft wird hier eigentlich der, der vor der Zeit seinen Job erledigt hat, wer bummelt, darf Überstunden abkassieren. Diese Situation ist ebenfalls unbefriedigend und nimmt den restlichen Elan.
 

Aktive Stellensuche als Ausweg

Hat sich Bore Out bereits manifestiert, wird es höchste Zeit, sich dem Thema Bewerbung zu widmen und die Jobsuche anzutreten. Sind die Vorgesetzten offen für Änderungsvorschläge, kann ein innerbetrieblicher Jobwechsel den Ausweg aus dem Bore Out bringen. Ist dies nicht möglich, heisst es seiner Gesundheit zuliebe erneut auf Stellensuche zu gehen oder Stelleninserate aufzugeben. Bereits das Studieren der Jobangebote auf ostjob.ch und das Schreiben einer Bewerbung auf einen anderen Arbeitsplatz bringen Auftrieb und Hoffnung auf den Traumjob.
 

Jobangebote und Jobsuche per Internet

Damit mit dem Jobwechsel diesmal der Traumjob gefunden wird, gilt es bei der Jobsuche wichtige Regeln zu beachten: Machen Sie bei der Stellensuche keine Abstriche an Ihr Können. Einen Job anzunehmen, für den man überqualifiziert ist, bedeutet, dass der nächste Jobwechsel nicht lange auf sich warten lässt. Entscheiden Sie sich beim bereits beim Betrachten der Stelleninserate dafür, die Bewerbung nur an Firmen zu schicken, mit denen Sie sich identifizieren können. Verfolgen Sie Jobangebote genau, tauchen Arbeitsplätze regelmässig auf, könnte dies bedeuten, dass das Betriebsklima nicht stimmt. Werden Sie aktiv, schalten Sie Stelleninserate. Jobangebote und Tipps für Ihre Bewerbung und für Stelleninseratefinden Sie ebenfalls auf ostjob.ch.

Copyright ostjob.ch 2016, 20.06.2016, Fredy Pillinger, Verkaufsleiter ostjob.ch

 
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