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Einer Sommergrippe wirksam vorbeugen

Veröffentlicht am 07.07.2021 von Fredy Pillinger
Sommergrippe
Wechselnde Temperaturen von warm bis kalt haben den Menschen in den vergangenen Wochen zu schaffen gemacht. Dieser Wechsel kann nicht nur die Psyche belasten, sondern auch das Immunsystem. Da wundert es nicht, wenn plötzlich die Nase anfängt zu laufen und der Hals kratzt. Welche Ursachen und Symptome eine Sommergrippe hat, und welche vorbeugenden Massnahmen Sie ergreifen können - wir haben einige Informationen für Sie zusammengefasst.
Was ist eine Sommergrippe?
Bei der Sommergrippe handelt es sich nicht um eine wirkliche Grippe, sondern um einen grippalen Infekt. Sie wird durch Enteroviren verursacht, die sich im menschlichen Darm vermehren und über den Stuhl ausgeschieden werden. Anders als bei den meisten Erkältungskrankheiten werden die Erreger meistens über eine Schmierinfektion weitergegeben. Das passiert infolge mangelnder Hygiene, wobei ein Handschlag ausreichen kann. Seltener werden die Viren durch eine sogenannte Tröpfcheninfektion übertragen, die durch beim Sprechen, Niesen oder Husten an die Umgebung abgegebene Sekrettröpfchen entsteht. Die Inkubationszeit liegt zwischen sieben und vierzehn Tagen. Enteroviren können noch andere Erkrankungen hervorrufen, zum Beispiel eine Mandelentzündung, eine Herzmuskelentzündung und eine Lungenentzündung.

Neben Halsschmerzen, Niesen und Husten können weitere Symptome bei einer Sommergrippe auftreten, unter anderem Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, Appetitlosigkeit, angeschwollene Lymphknoten im Halsbereich sowie Durchfall und Bauchschmerzen. Meistens verläuft eine Sommergrippe mild, sodass die Beschwerden nach einigen Tagen verschwunden sind. Anderes gilt für Menschen mit einem krankheitsbedingt geschwächten Immunsystem sowie für Neugeborene. Hier kann es zu Komplikationen kommen bis zu einer Herzklappen- oder Hirnhautentzündung.

Mögliche Ursachen einer Sommergrippe
Es gibt einige Situationen, in denen Sie das Risiko erhöhen, an einer Sommergrippe zu erkranken, unter anderem diese:
  • Verzichten Sie auf ausgedehnte Sonnenbäder. Die intensive Sonneneinstrahlung belastet das Immunsystem.
  • Sofern es möglich ist, sollte die Klimaanlage nicht zu kalt eingestellt sein. Im Büro mag das schwierig sein, doch in Ihrem Auto sind Sie entscheidungsbefugt. Im Idealfall stellen Sie die Klimaanlage ab, um das Immunsystem zu entlasten.
  • Verzichten Sie auf eiskalte Getränke. Was im ersten Moment bei hohen Aussentemperaturen erfrischend wirkt, kühlt auch die Schleimhäute aus.
  • Wechseln Sie verschwitzte Kleidung zeitnah. Behalten Sie diese an, laufen Sie Gefahr, dass der Körper auskühlt.
  • Vermeiden Sie Zugluft. Das gilt für das Auto ebenso wie für die Wohnung und das Büro. Was sich im ersten Moment angenehm anfühlt, führt dazu, dass die Schleimhäute austrocknen und anfälliger für Viren sind.
Sobald sich erste Symptome einer Sommergrippe bemerkbar machen, sollten Sie sich ausruhen. Mit ausreichend Bettruhe und den üblichen Hilfsmitteln ist sie in wenigen Tagen überwunden.

Eine Sommergrippe vermeiden - mit diesen vorbeugenden Massnahmen
Es gibt verschiedene Massnahmen, mit denen Sie eine Sommergrippe vermeiden können, unter anderem diese:
  • Achten Sie auf eine sorgfältige Hygiene. Waschen Sie sich regelmässig die Hände, insbesondere nach einem Toilettengang oder wenn Sie mit anderen Menschen per Händedruck Kontakt hatten.
  • Stärken Sie Ihre Abwehrkräfte. Es gibt mehrere Methoden, um etwas für das Immunsystem zu tun. Das ist einmal eine gesunde Ernährung, die auf Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen basiert und vorwiegend aus Gemüse, Fisch, Sprossen, Beeren, Nüssen und frischen Früchten besteht. Sie tun Ihrer Gesundheit einen Gefallen, wenn Sie auf zuckerhaltige Limonaden und Fast Food verzichten.
  • In den Sommermonaten haben Sie die Wahl zwischen vielen Sportarten, die Sie im Freien ausführen können. Das beginnt beim Schwimmen und verschiedene Wassersportarten über moderates Laufen bis zum Radfahren. Suchen Sie sich die Aktivitäten aus, die Ihnen Spass machen.
  • Darüber hinaus gibt es weitere Risikofaktoren, die Sie meiden können. Das gilt beispielsweise für lange Sonnenbäder, die das Immunsystem aufgrund der übermässigen UV-Belastung schwächen können. Meiden Sie Klimaanlagen, sofern das möglich ist. Sie trocknen die Mund- und Rachenschleimhäute aus, sodass Viren ein leichtes Spiel haben. Auch ein schneller Temperaturwechsel, beispielsweise vom Strand in ein klimatisiertes Auto, bedeutet für den Körper Stress. Er muss die Körpertemperatur entsprechend ausgleichen, was ihn anfälliger für Viren macht.
Auch eine positive Lebenseinstellung wirkt sich stabilisierend auf das Immunsystem aus. Es lohnt sich also, wenn Sie sich von Zeit zu Zeit fragen, ob Sie mit Ihrem Leben zufrieden sind oder das eine oder andere für verbesserungswürdig halten. Holen Sie mehr Dinge in Ihr Leben, die Ihnen Freude bereiten, was sich positiv auf Ihren Gemütszustand und Ihr Immunsystem auswirken wird.