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Was macht eigentlich ein/e Geomatiker/in



Als Geomatiker/in ist das Aufgabenfeld abwechslungsreich und die Verdienstmöglichkeiten gut. Doch was gehört zu Ausbildung und Berufsbild?

Das Berufsbild Geomatiker/in
Landstriche, Grundstücke und Gebäude werden von Geomatikern/innen vermessen und die erfassten Daten im Anschluss durch spezielle Programme entsprechend aufbereitet. Diese dienen als Grundlage für Pläne und Karten. Die Vermessung kann vor Ort erfolgen aber auch am Rechner durchgeführt werden. Je nach Schwerpunkt sind Geomatiker/innen für Ämter, Behörden oder in Ingenieurbüros tätig.


Was erwartet Dich in der Ausbildung zum/r Geomatiker/in?
Vor der vierjährigen Lehre zum/r Geomatiker/in muss die Festlegung auf einen Schwerpunkt erfolgen. Zur Auswahl stehen amtliche Vermessung, Geoinformatik und Kartografie. Der praxisbezogene Anteil der Ausbildung wird in den Schwerpunkten Geoinformatik und amtliche Vermessung wahlweise in einem Vermessungsamt, einem Werk oder einem Ingenieurbüro abgeleistet. Im Schwerpunkt Kartografie im Bundesamt für Statistik oder dem Bundesamt Landestopografie. Hier kann sich die Lehrstellensuche allerdings schwierig gestalten, da jährlich nur wenige offene Stellen ausgeschrieben werden.

Zu der Lehre gehört zudem ein theoretischer Teil, der in jedem Ausbildungsjahr in zehnwöchigem Blockunterricht an der Berufsschule vermittelt wird.


Was muss ich für den Beruf als Geomatiker/in mitbringen?
Als Voraussetzungen für die Ausbildung zum Traumjob gehören der Abschluss der Volksschule sowie gute Leistungen in den Fächern Informatik, Mathematik und Geometrie. Dazu solltest Du ein gutes räumliches Vorstellungs- und Farbsehvermögen, rasche Auffassungs- und Beobachtungsgabe und Disziplin mitbringen. Logisches Denken, ein sicherer Umgang mit Informatik und Freude am exakten Arbeiten werden zusätzlich vorausgesetzt. Das gilt natürlich ebenfalls für die Umschulung zum/r Geomatiker/in.


Wie sieht der Berufsalltag als Geomatiker/in aus?
Als Geomatiker/in beginnt die Aufgabe mit der Erfassung der Messdaten. Vor allem bei der amtlichen Vermessung bedeutet das mit speziellen Messgeräten direkt vor Ort Punkte zu fixieren, Unterschiede zu messen und zu markieren. Im Anschluss werden die gewonnen Daten am Rechner ausgewertet und daraus Karten oder Pläne erstellt, beispielsweise für das Grundbuch, Bauvorhaben aber auch Landkarten, Luftfahrkarten sowie Entscheide in der Politik. Die Arbeit findet also teilweise im Freien, hauptsächlich aber im Büro statt.


Welche Möglichkeiten der Entwicklung und des Verdienstes gibt es?
Das jährliche Brutto-Einkommen eines/r Geomatiker/in kann etwa 70.000, CHF betragen. Zudem ist die Jobsuche in diesem Bereich meist schnell von Erfolg gekrönt, da Karten ständig erneuert werden müssen. Vor allem in dem Schwerpunkt Geoinformatik finden sich zahlreiche Jobangebote und Stelleninserate.

Auch die weiteren Möglichkeiten sind vielfältig. So kann nach der Berufsprüfung zum Beispiel ein Abschluss als Bachelor of Science (FH) in Geomatik, dipl. Techniker/in HF Informatik, dipl. Techniker/in HF Bauplanung oder dipl. Techniker/in HF für Medienwirtschaft und Medienmanagement angeschlossen werden.


Fazit
Als erste Adresse für Jobwechsel und -angebote in der Ostschweiz bietet Ostjob.ch eine große Auswahl an Inseraten - jedoch auch zahlreiche Ratgeber und hilfreiche Informationen bei der Jobsuche und im Berufsleben: Von den Berufsbildern über die Bewerbung bis hin zum Einfluss auf das Arbeitsklima. Seite

 

(Quelle yousty)


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