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Mit diesen 10 Tipps erfolgreicher lernen

Veröffentlicht am 19.01.2022 von Fredy Pillinger, Verkaufsleiter ostjob.ch - Bildquelle: Getty Images
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Lernen ist die wichtigste Voraussetzung für persönliches Wachstum und beruflichen Erfolg. Doch Lernen will gelernt sein, und so gibt es einige Methoden und Voraussetzungen, mit denen es Ihnen leichter fällt, sich Wissen in Schule, Studium und Beruf anzueignen.
Optimale Rahmenbedingungen für effektives Lernen
 
Wer effektiv lernen möchte, braucht gute Rahmenbedingungen.
 
  1. Schaffen Sie eine gute Lernumgebung, in der Sie sich wohlfühlen und die Sie zum Lernen motiviert. Summende Handys und die Beschäftigung mit Meldungen aus Social-Media-Kanälen sind während des Lernens tabu. Dazu gehört auch, dass Sie auf dem Schreibtisch herrschendes Chaos beseitigen, um ausreichend Platz für Lernmaterialien zu haben.
  2. Starten Sie mit der richtigen Einstellung, indem Sie sich vorstellen, dass Sie die Prüfung oder die Klausur bereits bestanden haben. Versetzen Sie sich in die Freude, die Sie in dem Augenblick verspüren, wenn Sie Ihr Zeugnis, ein Zertifikat oder das Ergebnis der Prüfung in Händen halten. Mit jedem weiteren Lernabschnitt nähern Sie sich diesem Ziel, das Sie immer vor Augen haben sollten.
  3. Nur wer ausreichend schläft und ausgeruht ist, wird Ruhe bewahren und das Lernpensum bewältigen. Damit sind in erster Linie die Nachtruhe und regelmässiger Schlaf gemeint. Möglicherweise können Sie zwischen zwei Lerneinheiten ein Nickerchen einschieben, wodurch sich die geistige Leistungsfähigkeit und die Konzentrationsfähigkeit erhöhen.
 
Mit diesen 10 Lerntipps erfolgreich Ziele erreichen
 
Die nachfolgenden Lerntipps werden Ihnen helfen, den Lernstoff besser zu bewältigen und motivierter zu arbeiten.
 
  1. Erstellen Sie einen Lernplan, in dem Sie sich einen Überblick über den Lernstoff verschaffen und ihn in einzelne Lerneinheiten gliedern oder in Lernpakete unterteilen. Wichtig ist, dass es einen Anfang und ein Ende gibt, sodass Lernerfolge sichtbar werden.
  2. Bevor Sie mit dem Lernen beginnen, sollten Sie herausfinden, welcher Lerntyp Sie sind. Am häufigsten ist der visuelle Lerntyp, der sich alles gut merken kann, was er sieht. Daneben gibt es den auditiven Lerntyp, der sich Wissen am besten einprägt, wenn er es hört. Der kommunikative Lerntyp lernt am besten durch Gespräche und Diskussionen, während der motorische Lerntyp Wissen durch learning by doing erwirbt.
  3. Berücksichtigen Sie beim Lernen Ihren persönlichen Biorhythmus. In der Chronobiologie wird zwischen Lerchen und Eulen unterschieden, wobei Lerchen gleichbedeutend mit Frühaufstehern und Eulen mit Spätaufstehern sind. Frühaufsteher lernen vormittags am besten, während für Eulen die beste Lernphase zwischen 18 und 21 Uhr liegt.
  4. Der erste Schritt ist beim Lernen der schwierigste. Deshalb ist es wichtig, dass Sie Ihren inneren Schweinehund überlisten. Nehmen Sie vor, sich nur 10 Minuten mit dem Lernstoff zu beschäftigen. Diese Zeit geht so schnell vorüber, dass Sie es kaum merken. Sie reicht aus, damit das Gehirn Feuer fängt und die entscheidende Hürde genommen wurde.
  5. Üben Sie das erlernte Wissen mithilfe von Übungsaufgaben oder Übungsklausuren. Sie können auch die Lerninhalte einer fiktiven Person erzählen, oder haben im Idealfall einen Sparringspartner, der Fragen zum Lernstoff stellt. Eines haben alle Methoden gemeinsam: Das Erlernte prägt sich durch Wiederholungen besser ein.
  6. Kurze Zusammenfassungen der verschiedenen Lerneinheiten helfen, den Lernstoff besser zu verstehen, wenn Sie ihn mit eigenen Worten wiedergeben. Dabei bleibt es Ihnen überlassen, ob Sie Karteikarten, ein DIN A 4 Blatt, Mind Mapping oder ein Flipchart verwenden. Wichtig ist, dass Sie die Notizen handschriftlich vornehmen, weil dadurch die Denkleistung des Gehirns angeregt wird.
  7. Musik ist geeignet, die Konzentrationsfähigkeit zu verbessern. Allerdings sollte sie nicht zu langsam und nicht zu schnell sein. Ungeeignet sind insbesondere deutscher Rap oder Metallica. Positiv auf das Lernen wirken sich indessen klassische Musik oder Musik-CDs mit spezieller Konzentrationsmusik aus.
  8. Machen Sie regelmässig Pausen, entweder nach den jeweiligen Lernabschnitten oder nach der Uhrzeit, zum Beispiel nach einer Dreiviertelstunde oder Stunde. Legen Sie fest, wie lange die Pause sein soll und halten Sie sich diszipliniert an diese Vorgaben.
  9. Motivieren Sie sich mit Belohnungen. Sobald Sie eine Lerneinheit geschafft haben, sollten Sie sich Gutes tun. Womit Sie sich belohnen, hängt von Ihren persönlichen Vorlieben ab.
  10. Nicht nur ausreichend Schlaf ist wichtig für eine gute Auffassungsgabe und Konzentrationsfähigkeit. Gleiches gilt für die Bewegung, mit der es Ihnen gelingt abzuschalten, Stress abzubauen und den Kopf freizumachen. Das können kleine Trainingseinheiten in den Pausen sein, oder auch intensiverer Sport am Morgen oder am Abend.