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Wie optimiere ich meine Körperhaltung auf einem Bewerbungsfoto?

Veröffentlicht am 29.07.2022 von Henrik Jasek, Leiter ostjob.ch - Bildquelle: Getty Images
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Die meisten Menschen sind sich der Kraft des eigenen körpersprachlichen Ausdrucks nicht bewusst. Tatsächlich kann die Körperhaltung im Zusammenwirken mit Mimik und Gestik eine gewaltige Überzeugungskraft entwickeln. Wie Sie das Bewerbungsfoto nutzen können, um bestenfalls den ersehnten Job zu bekommen, das erfahren Sie in den nachfolgenden 4 Tipps.
4 Tipps für die optimale Körperhaltung beim Bewerbungsfoto

1. Stellen Sie sich mit leicht versetzten Beinen aufrecht hin. Entspannen Sie Ihre Schultern und drehen Sie sich leicht seitlich zur Kamera. Dabei zeigt eine Schulter nach vorne, während Sie die andere etwas nach hinten ziehen. Drehen Sie nun Ihren Kopf in Richtung Kamera.

2. Sie blicken weder nach unten noch in die Ferne. Das wirkt abweisend sowie desinteressiert beziehungsweise gedankenverloren. Sie legen auch nicht den Kopf leicht schief. Das ist ein eher schüchternes und verspieltes Verhalten, das in diesem Fall eher manipulativen Charakter hat.

3. Ein Lächeln auf den Lippen ist dann sinnvoll, wenn es Ihnen leicht fällt und authentisch wirkt. Ob und in welchem Ausmass Sie Ihre Zähne zeigen, hängt vom Zustand Ihres Gebisses und von Ihrem persönlichen Wohlbefinden ab.

4. Die Arme lassen Sie locker herabhängen oder führen Ihre Hände hinter Ihrem Rücken zusammen. Wenn Sie das Verlangen haben, Ihre Arme zu stabilisieren, dann dürfen Sie auch eine Hand in die Hosentasche stecken.

Auf Porträtfotos und auch auf Bewerbungsfotos ist oft zu sehen, dass Kandidaten die Arme vor der Brust verschränken. Grundsätzlich sendet diese Körperhaltung die Botschaft aus, dass die abgelichtete Person die Autorität ist, an der niemand vorbei kommt.

Dieser Kandidat signalisiert nicht nur Selbstbewusstsein. Er zeigt eine Art Machtgebaren und dass er gut ist in dem, was er tut. Diese Haltung wird meist dadurch unterstützt, dass das Kinn leicht angehoben wird und die

Gesichtszüge leicht verhärtet sind. Diese Körperhaltung mag sich gegenüber einem Widersacher oder Angreifer bewähren, nicht jedoch auf einem Bewerbungsfoto oder einem Porträtfoto. Wer seinen Machtanspruch so zur Schau trägt, wird nicht zum Vorstellungsgespräch eingeladen werden.

Welchen Stellenwert ein Bewerbungsfoto bei Personalern hat

Personaler legen bei einem Bewerbungsfoto vor allem Wert darauf, dass es von einem professionellen Fotografen aufgenommen wurde. Private Fotos fallen als Bewerbungsbild regelmässig durch, denn Personaler legen Wert auf Qualität. Heute ist es die Regel, sich online zu bewerben.

Das bedeutet, dass Bewerbungen beim Arbeitgeber ausgedruckt werden, einschliesslich des Bewerbungsfotos. Insoweit reicht ein Schwarz/Weiss-Foto als Bewerbungsfoto aus, da es ausgedruckt besser aussieht und obendrein Ressourcen spart. Insgesamt rundet das Bewerbungsbild eine Bewerbung ab und verleiht ihr ein Gesicht beziehungsweise einen persönlichen Charakter.

Auch wenn Personaler die Bedeutung eines Fotos für den Entscheidungsprozess minimieren, hat das Bewerbungsfoto dennoch einen wichtigen Anteil bei der Entscheidungsfindung in Bezug auf den richtigen Kandidaten.

Letztendlich lohnt es sich, das Bewerbungsfoto von einem professionellen Fotografen machen zu lassen. Er verfügt nicht nur über die notwendige Erfahrung, sondern wird auch nach der Position und der Branche des neuen Jobs fragen.

Im Zusammenhang mit dem Bewerbungsfoto wird er Sie nicht nur in Bezug auf das Outfit, die Frisur und das Make-up beraten. Er wird Sie auch anleiten, wenn es darum geht, die richtige Körperhaltung mit einem entsprechend freundlichen Gesichtsausdruck einzunehmen.