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Welche Vorteile bietet die KI bei der Bewerbung?

Veröffentlicht am 05.01.2024 von Fredy Pillinger, Verkaufsleiter ostjob.ch - Bildquelle: Getty Images
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Wer heutzutage eine Bewerbung schreibt, darf sich keine Fehler erlauben. Die Anforderungen steigen immer weiter an, und schon ein einziger Form- oder Rechtschreibfehler kann die Chancen auf den erhofften Job minimieren. Zum Glück leistet die KI wertvolle Unterstützung!
So lässt sich Künstliche Intelligenz bei Bewerbungen einsetzen

Kreative Köpfe betonen gerne, dass sie die Hilfe von KI beispielsweise beim Anschreiben oder beim Lebenslauf nicht benötigen, da sie selbst in der Lage sind, einzigartige Formulierungen zu finden. Das mag ja auch sein, dennoch muss eine gute Bewerbung auch heute noch eine gewisse Struktur haben und fehlerfrei sein. Der Kreativität sind also durchaus Grenzen gesetzt. Wer sich in dieser Hinsicht nicht recht bremsen kann, sollte ruhig die Künstliche Intelligenz zu Rate ziehen.

Sie liefert wichtige Hilfestellungen zur Struktur des Textes und zu passenden Formulierungen. Ausserdem überprüft sie den Text auf Rechtschreib- und Grammatikfehler. Daraus resultiert letztendlich ein gesunder Mix aus einem soliden Gerüst und eigener Kreativität: Beides kommt beim potenziellen Arbeitgeber ganz sicher gut an!

Hilfe für ratlose Bewerber
Wer grübelnd am heimischen Küchentisch sitzt und so gar nicht weiss, wie er seine beruflichen Fähigkeiten ausdrücken soll, erhält von der Künstlichen Intelligenz ebenfalls Hilfe. Wichtig ist, dass er den richtigen Prompt benutzt. Was ist das? Ein Prompt ist eine Anweisung oder Aufforderung an die KI, die daraufhin den entsprechenden Text generiert. Da die KI aber (noch) nicht selbst denken kann, ist sie auf so viel Input wie möglich angewiesen, um der Anweisung Folge zu leisten.

Tippen Sie also nicht nur "Erstelle mir ein Bewerbungsanschreiben" ein, sondern fügen sie die konkrete Tätigkeit, die Branche und am besten auch das Unternehmen hinzu. Nur so kann die KI alle relevanten Informationen liefern. Sie können auch eingeben, dass bestimmte Fähigkeiten und Kenntnisse im Text integriert sein sollen. Schauen Sie sich den Vorschlag der KI dann in aller Ruhe an. Ist der Inhalt korrekt?
Passt er wirklich zu dem Stellenangebot und dem Unternehmen? Können Sie sich mit dem Text beziehungsweise den Formulierungen identifizieren? Idealerweise sollten Sie im Anschluss noch für eine individuelle und ganz eigene Note sorgen, damit der Text nicht so automatisiert wirkt.

Bedenken Sie: Erfahrene Personaler erkennen schnell, wenn ein Schreiben von der KI generiert wurde! Fügen Sie also noch einige Sätze oder Phrasen hinzu, die sich ausschliesslich auf Sie beziehen. Ihre persönliche Motivation beispielsweise oder auch eine ganz besondere Stärke von Ihnen.

Fazit: Die Künstliche Intelligenz ist praktisch, aber kein Multitalent

Machen Sie sich die Vorteile und Stärken der Künstlichen Intelligenz beim Verfassen von Bewerbungen ruhig zu Nutze, verlassen Sie sich aber nicht komplett darauf. Wie in vielen Bereichen des Lebens ist ein ausgewogener Mix beziehungsweise ein vernünftiges Mass genau das Richtige.

Also: Probieren Sie verschiedene Prompts aus, schauen Sie sich die Ergebnisse an und haben Sie keine Angst, passende Texte zu übernehmen. Aber: Reichern Sie Ihre Bewerbung unbedingt auch mit persönlichen Aspekten an. Auch die Rechtschreib- und Grammatikprüfung können Sie unbesorgt von der KI erledigen lassen.