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Hobbies im Lebenslauf

Veröffentlicht am 18.05.2017 von Henrik Jasek
Hoby- und Sportunfall
Normalerweise sollten sich die Daten und Fakten im Bewerbungsprozess ausschliesslich auf die beruflichen Dinge konzentrieren. Eine Ausnahme macht die Frage nach den Freizeitbeschäftigungen während des Vorstellungsgespräches – und die Hobbies im schriftlichen Bewerbungsprozess.
Der Lebenslauf ist immer ein Blick nach hinten. Er gibt darüber Auskunft was eine Person wann gemacht hat. Worüber der klassische Lebenslauf keine Angaben macht ist die Persönlichkeit der Bewerbenden. Die einzige Ausnahme dazu bieten die Hobbies im Lebenslauf an. Eine Person, die sich ausgeprägt teamfähig nennt und als Hobbies angibt „Gleitschirmfliegen, Jazzmusik hören und Modelleisenbahn im Keller“ wird wohl aufgrund der Hobbies wohl weniger als teamfähig eingeschätzt als jemand, der angibt „Vereinssport, ehrenamtlicher Mitarbeiter in einer Sozialinstitution und Jassen“. Damit soll nichts über die Wertigkeit der aufgezählten Hobbies genannt werden! Aber man muss sich bewusst sein, dass Hobbies unsere Leidenschaften spiegeln und die lassen Rückschlüsse auf die Persönlichkeit zu.

Grundsätzlich gilt: Sport ist immer gut, wenn es keine Risikosportarten sind. Eine Auflistung von Risikosportarten gibt es bei der SUVA (www.suva.ch). Niemand will eine Mitarbeiterin einstellen, die nächstes Wochenende verunfallt. Ansonsten achten Sie auf Ihr Jobprofil. Inwieweit ist Ihre Persönlichkeit mit der Jobanforderung ident? Wenn eine teamfähige Person gesucht wird und Sie haben die dies beweisenden Hobbies, dann gehören die unter allen Umständen in den Lebenslauf.