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Neuer Job - im alten Unternehmen?

Veröffentlicht am 28.10.2020 von Henrik Jasek
jobwechsel-intern
Lohnt sich ein Jobwechsel? Während man als Profi dies bei einem Wechsel in ein anderes Unternehmen nicht wirklich im Voraus sagen kann, hat man über das jetzige Unternehmen bereits einen umfassenden Kenntnisstand. Doch beim internen Jobwechsel gilt es viel zu berücksichtigen. Das Wichtigste dazu bietet Ihnen dieser kompakte Artikel.
Bewerben - anders als beim externen Jobwechsel? 
Viele Arbeitnehmer meinen, der Jobwechsel im Unternehmen wäre eine unkomplizierte Sache, für die sie nichts tun müssen. Doch das ist meist ein Irrtum. Selbstverständlich gibt es die Fälle, in denen der Chef einen guten Arbeitnehmer mit dem Angebot für einen besseren Job belohnt. Oft kann der Wechsel dann reibungslos abgewickelt werden. Doch das ist eher selten und hängt auch von der Unternehmenskultur ab. In der Regel werden neue Jobs intern und extern ausgeschrieben. Beispielsweise, wenn ein Arbeitnehmer gekündigt hat oder pensioniert wird. Für solche Jobs bewirbt man sich ganz normal mit einer klassischen Bewerbung. Diese sollte insbesondere Ihr berufliches Know-how und spezielle Projekte, die Sie für das Unternehmen schon abwickeln konnten, enthalten. Ein Motivationsschreiben ist bei einer Bewerbung besonders wichtig. Was versprechen Sie sich vom neuen Job und mit welchem Engagement und welcher Expertise werden Sie diesen effizient für Ihr Unternehmen gestalten?
 
Die Vorteile für Sie im Überblick 
Sie kennen das Unternehmen, für das Sie sich bewerben. Sie kennen vielleicht sogar die speziellen Anforderungen, die der neue Job für Sie parat hat. Sie kennen die Kollegen. Sie kennen den Chef. Dies alles sind Dinge, die von Vorteil sind. Es ist kein fremdes Terrain und wenn Sie sich für einen internen Jobwechsel bewerben, demonstrieren Sie Ihrem Unternehmen damit auch, dass Sie sich grundsätzlich wohlfühlen. Sie dokumentieren auch, dass Ihnen Ihre Karriere wichtig ist und Sie dafür bereit sind, neue Aufgaben übernehmen. Meist können Sie mehr verdienen und Ihre Kompetenzen im neuen Kontext ausbauen.
 
Auch der Arbeitgeber profitiert 
Recruiting ist mit Kosten verbunden: Finanziell und personell. Mit einem internen Jobwechsel lässt sich das erfreulicherweise reduzieren. Zudem hat der Arbeitgeber mit Ihnen einen Arbeitnehmer, dessen Kompetenzen er schon gut kennt. Die Einarbeitungszeit für den neuen Job ist ebenfalls meist geringer. Der Mitarbeiter kennt das Unternehmen und seine Produkte, die IT, die Telefonanlage und so weiter. 
 
Vakanz im alten Job
Ein Nachteil ist, dass nun der Job zu besetzen ist, den Sie aufgeben. Das wird den Abteilungsleiter nicht freuen. Etwas heikel, denn meist soll er Ihnen eine Referenz schreiben. Besänftigen Sie ihn, indem Sie anbieten, ihn dabei effektiv zu unterstützen, den passenden Nachfolger zu recherchieren und einzuarbeiten. Auch Projekte, die Sie im alten Job machen, werden von Ihnen bestmöglich abgewickelt. Bieten Sie auch an, dass Sie für den Nachfolger verfügbar sind, damit er gut eingearbeitet werden kann. Beim Chef sollten Sie nicht über den alten Job lästern, sondern strategisch herausarbeiten, dass Ihnen ein Karriereplus wichtig ist. Er wird sich über Ihr Engagement freuen - und auch darüber, dass er ein gutes Teammitglied im Unternehmen behalten und fördern kann.
 
Fazit: Auch der interne Jobwechsel im Unternehmen kann sich für Sie wirklich auszahlen. Es lohnt sich also, Jobangebote genau unter die Lupe zu nehmen, die Ihrer Karriere dienen könnten.