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Arbeiten Sie noch oder folgen Sie schon Ihrer Berufung?

Veröffentlicht am 15.09.2023 von Henrik Jasek, Leiter ostjob.ch - Bildquelle: Getty Images
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Haben Sie sich schon einmal gefragt, ob Sie Ihren Beruf ausüben, um Ihren Lebensunterhalt zu verdienen, oder ob Sie wirklich Ihrer Berufung folgen? Meistens tritt diese Frage auf, wenn Menschen mit Ihrem Beruf und den damit verbundenen Aufgaben nicht oder nicht mehr zufrieden sind. Insoweit ist die Frage nach der Berufung nicht an ein bestimmtes Alter gebunden und kann bei Lehrlingen, Studenten sowie kürzer oder länger Beschäftigten gleichermassen auftreten.
So finden Sie Ihre wahre Berufung

Um Ihre wahre Berufung zu finden, stellen Sie sich vor, dass Geld (zunächst) einmal keine Rolle spielt. Das ist deshalb wichtig, damit Sie frei von Normen, Zwängen sowie sonstigen Barrieren Ihre Berufung aufspüren können. Die nachfolgenden 4 Tipps helfen Ihnen dabei.

1. Was sind Ihre persönlichen Stärken?

Sind Sie vielleicht ein Sprach- oder Mathematikgenie? Kennen Sie sich besonders gut mit Tieren oder Pflanzen aus? Neigen Sie dazu, anderen Menschen gerne zu helfen? Werden Sie oftmals um Rat gefragt? Interessieren Sie sich für andere Länder und Kulturen? Sind Sie musikalisch, belesen, handwerklich begabt, oder können Sie gut zeichnen? Das sind nur einige Beispiele, die Ihnen bei der Suche nach Ihren persönlichen Neigungen helfen können.

2. Was machen Sie besonders gerne?

Gibt es Aufgaben oder Hobbies, die Sie so gerne machen, dass Sie sich darin verlieren und die Zeit vollkommen vergessen? Machen diese Tätigkeiten so grossen Spass, dass Sie auch nach längerer Zeit nicht ermüden, sondern stattdessen daraus neue Energie und Motivation schöpfen? Überlegen Sie, bei welchen Tätigkeiten Sie ein besonderes Glücksgefühl verspüren.

3. Hinterfragen Sie Ihre ganz persönliche Motivation

Fertigen Sie eine Liste an und schreiben Sie die Tätigkeiten auf, die Ihnen besonderen Spass machen und die, zu denen Sie sich zwingen müssen. In einem zweiten Schritt hinterfragen Sie Ihre jeweilige Motivation. Anders formuliert: Was sind die Gründe, warum Ihnen manche Tätigkeiten Freude bereiten und Sie andere Arbeiten verabscheuen. Finden Sie auf diese Weise heraus, wofür Sie sich begeistern und wozu Sie sich leicht motivieren können.

4. Was hat Sie bislang zurückgehalten, Ihrer Berufung zu folgen?

Gibt es bestimmte Gründe, die Sie dazu veranlassen, in Ihrer bisherigen Situation zu verharren? Sind es finanzielle Gründe, Verantwortung für Ihre Familie, oder der Einfluss Ihres Umfelds? Das sollte kein Hinderungsgrund sein. Denn zunächst geht es darum herauszufinden, was Ihre Berufung ist. In einem zweiten Schritt können Sie frei entscheiden, in welchem Umfang Sie Ihre neuen Erkenntnisse umsetzen, und ob Sie daraus einen Hauptjob oder beispielsweise einen Nebenjob machen.

Nehmen Sie sich ausreichend Zeit, um Antworten auf diese Fragen und Ihre Berufung zu finden. Leichter wird es, wenn Sie sich mit inspirierenden Menschen umgeben, die sich selbst auch trauen, Ihren Träumen zu folgen.